Start Abnehmen EXPERTE WARNT! ᐅ Mit Kokosöl abnehmen? Pures GIFT?

EXPERTE WARNT! ᐅ Mit Kokosöl abnehmen? Pures GIFT?

Lesezeit: 6 min
EXPERTE WARNT! ᐅ Mit Kokosöl abnehmen? Pures GIFT?

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Das Kokosöl wird in letzter Zeit ziemlich hoch gelobt. Es soll andere Fette und Öle ersetzen um die Gesundheit zu unterstützen und im Allgemeinen gesünder zu leben? Aber ist es wirklich so harmlos und gut für uns, wie es die Medien rausbrüllen?

Was ist Kokosöl?

Kokosöl wird aus Kokosnüssen gewonnen. Entgegen der ersten Vermutung hat es allerdings eine feste Konsistenz, wird in aller Regel in Gläsern und nicht in Flaschen verkauft. Erst beim Erwärmen wird Kokosöl flüssig. Es ist, wie Sie nachfolgend erfahren, sehr vielseitig einsetzbar.

Was ist natives Kokosöl?

Natives Kokosöl wird entweder durch Pressen ohne Wärmezufuhr oder durch andere schonende mechanische Verfahren gewonnen. Nativ bedeutet nicht, wie oft gedacht wird, dass das Kokosöl kalt gepresst wurde. Zudem dürfen native Öle wie eben das native Kokosöl weder entsäuert noch gebleicht oder deodoriert werden.

Kann man mit Kokosöl abnehmen?

Immer wieder ist davon zu lesen, dass man mit Kokosöl abnehmen kann. Stimmt das? Im Prinzip schon – zumindest in Ansätzen und der Theorie. Denn Kokosöl hat gleich zwei Vorteile, die gut für Ihre Figur sind. Normalerweise bestehen Pflanzenöle meist aus langkettigen Triglyzeriden, die der Körper als Fett einlagert. Die MCTs vom Kokosöl werden hingegen direkt zur Leber transportiert. Dort wird die Wärmebildung durch den Stoffwechsel, die so genannte Thermogenese, angeregt. Das bringt auch den gesamten Stoffwechsel in Schwung. Wie Studien belegen, reichen bereits zwei Esslöffel Kokosöl zu einer Mahlzeit aus, um die Körpertemperatur ansteigen zu lassen.

Ebenfalls einen positiven Effekt kann das sogenannte Ölziehen haben. Hierbei werden zwei Teelöffel Kokosöl im Mund für 20 Minuten hin und her gespült und danach wieder ausgespuckt und Zähne geputzt. Dies soll im Körper nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch Entgiftungsprozesse anregen. Als weiteren Effekt soll Kokosöl Heißhunger bekämpfen und zudem lange satt machen, sodass Sie nicht so schnell wieder etwas essen möchten. Außerdem soll Kokosöl helfen können, gezielt Bauchfett zu reduzieren.

Wie viel Kokosöl darf man einnehmen?

Maximal ein bis zwei Esslöffel Kokosöl am Tag sollten ausreichend sein. Zwar sind keine Nebenwirkungen bekannt, aber Sie sollten die Einnahme von Fett generell nicht übertreiben.

Ist Kokosöl gut für den Stoffwechsel?

Wie bereits weiter oben geschildert, kann Kokosöl auf verschiedene Weisen den Stoffwechsel anregen, z.B. durch die MCTs sowie durch das Ölziehen. So verbrennt der Körper mehr Kalorien, was am Ende der Figur zugutekommen kann.

EXPERTE WARNT! ᐅ So schädlich ist es für den Körper!

Die frühere Harvard-Professorin Karin Michels vom Universitätsklinikum Freiburg warnt vor Kokosöl und bezeichnet es in einer Vorlesung über Superfoods sogar als „Gift“. Dies ist zwar etwas überspitzt, allerdings ist Kokosöl auch nicht so gut, wie oft zu lesen und zu hören ist.

Unter anderem enthält Kokosöl – insbesondere das industriell aufbereitete Kokosplattenfett – kaum Vitamine und andere Nährstoffe, auch wenn gerne das Gegenteil behauptet wird. Zudem enthält das Öl (entgegen anderer Pflanzenöle) zu über 90 Prozent gesättigter statt ungesättigter Fette, die unter anderem als Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten gelten. Und Kokosöl hat einen weiten Weg hinter sich, bis es bei uns im Laden steht. Daher ist es auch noch schlecht für die Umwelt. Hierzulande angebaute Pflanzenöle sind umweltverträglicher.

Als vorteilhaft gilt hingegen, dass (wie oben bereits geschildert) Kokosöl zügig im Körper abgebaut und nicht angesetzt wird. So konnte unter anderem in verschiedenen Studien der positive Effekt von MCT nachgewiesen werden. Allerdings ist damit noch nicht bewiesen, dass man mit Kokosöl am Ende auch wirklich abnehmen kann. Denn die Studien weisen einige Mängel auf, die noch nicht als Beweis dafür gelten, dass Kokosöl beim Abnehmen hilft.

Abnehmen mit Kokosöl Erfahrungsberichte

Und wie sieht es mit den Erfahrungen von Probanden aus, die bereits versucht haben mit Kokosöl abzunehmen? Wir fassen einige Meinungen und Erfahrungen für Sie zusammen.

Diskussionen über Kokosöl in Foren

Schaut man sich in Foren wie dem von Kleiderkreisel und anderen um, in denen über das Abnehmen mit Kokosöl berichtet wird, präsentieren sich primär skeptische Meinungen. Viele Nutzer schwärmen zwar von Kokosöl, aber vor allem für die Haar- und Hautpflege oder zum Kochen. Abnehmen mit Kokosöl wird auch dort nicht wirklich empfohlen bzw. sind Berichte von Personen zu finden, die nur durch die Einnahme von Kokosöl abgenommen haben. Wie immer ist es ein gesunder Mix aus Ernährung und Bewegung, der am Ende als der richtige Weg empfohlen wird.

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IHRE MEINUNG IST GEFRAGT
Haben Sie bereits Erfahrungen mit Kokosöl zum Abnehmen gemacht? Dann lassen Sie auch andere daran teilhaben oder aber tauschen Sie sich mit anderen Anwendern aus. Nutzen Sie dazu einfach die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag.

Kokosöl zum Frühstück

Kokosöl lässt sich für vielerlei Dinge verwenden, z.B. zur Zubereitung von leckeren Frühstücks-Rezepten. Wir haben einige Beispiele für Sie.

Bulletproof Coffee

Der Bulletproof Coffee ist ein aktueller Trend unter den Kaffeegetränken. Er soll am Morgen angeblich nicht nur für einen Energieschub sorgen, sondern auch bis zum Mittagessen satt halten. Hierfür nehmen Sie eine Tasse frisch gebrühten Filterkaffee und vermischen diese mit ein bis zwei Esslöffeln guter Butter oder Ghee sowie ein bis zwei Esslöffeln MCT-Öl wie eben dem Kokosöl. Danach das Ganze in einem Mixer schaumig schlagen, damit sich das Fett auflöst und keine unschönen Fettaugen entstehen.

Kaffee mit Kokosöl und Zimt und Honig

Dieses Kaffeerezept soll angeblich ein echter Fatburner sein. Hierfür mischen Sie einfach unter eine Tasse Kaffee einen Teelöffel Zimt, zwei Teelöffel Kokosöl und einen Esslöffel Honig. Diese Mischung soll gut für den Körper sein. Der Honig bietet viele Nährstoffe und stärkt das Immunsystem. Zudem steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an. Über die vermeintliche Wirkung des Kokosöls haben wir bereits berichtet. Zimt soll zudem die Fettverbrennung anregen und ebenfalls einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben.

Kokosöl im Tee

Ebenfalls immer mal wieder ist davon zu lesen, Tee mit einem Teelöffel Kokosöl zu „verfeinern“. Es soll mit vielen verschiedenen Teesorten gut schmecken und ihnen ein Kokosnuss-Aroma verleihen. Zudem ist das Kokosöl hitzebeständig, verliert also seine Inhaltsstoffe nicht im heißen Teewasser.

Weitere Kokosöl Anwendungen

Kokosöl lässt sich noch für viele andere Dinge als zum Essen verwenden. Wir haben einige weitere Anwendungsgebiete für Sie parat.

Kann man Kokosöl zum Anbraten benutzen?

Kokosöl ist sehr gut zum Braten, Backen und Kochen geeignet, da es eine hohe Hitzebeständigkeit aufweist. Der Rauchpunkt von Kokosöl liegt erst bei 200 Grad. Außerdem hat Kokosöl weitere Vorteile beim Zubereiten von Speisen, ist unter anderem geschmacksneutral und hält lange. Wir empfehlen zum Kochen, Backen und Braten kaltgepresstes, natives Bio-Kokosfett.

Ist Kokosöl gut für die Haut?

Auch für die Hautpflege ist Kokosöl vielseitig einsetzbar. Es pflegt die Haut und ist auch beim Abschminken hilfreich. Denn das Öl aus der Kokosnuss ist reich an Mineralien, Vitaminen und Antioxidantien. Zudem hat es eine antibakterielle Wirkung, was bei gereizter Haut sowie Akne helfen kann. Und Kokosöl spendet der Haut Feuchtigkeit, lindert Entzündungen und macht sie außerdem angenehm weich.

Fazit

Kokosöl hat durchaus verschiedene positive Einflüsse auf unseren Körper. Es kann unter anderem Haut und Haare pflegen und es ist zudem auch in Maßen statt Massen gesund für den Körper. Allerdings dürfen Sie sich vom Kokosöl nicht zu viel versprechen. Dies kann zwar einen kleinen Einfluss auf den Stoffwechsel und damit am Ende auch auf das Körpergewicht haben. Wirkliche Erfolgserlebnisse auf der Waage werden Sie aber nur mit einem ausgewogenen Konzept mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung erreichen – und nicht nur durch ein paar Teelöffel Kokosöl.

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