Start Abnehmen AUFGEDECKT! Japanische Wasserkur – Mit Wasser zur Wunschfigur?

AUFGEDECKT! Japanische Wasserkur – Mit Wasser zur Wunschfigur?

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AUFGEDECKT! Japanische Wasserkur – Mit Wasser zur Wunschfigur?

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Genug Wasser trinken ist für uns wichtig und gesund. Doch trinkt man es auch zum richtigen Zeitpunkt kann es sogar gegen Beschwerden und Krankheiten helfen. Manche behaupten diese Methode, die Japanische Wasserkur, könne sogar beim Abnehmen unterstützen.

Was ist die Japanische Wasserkur?

Dass Wasser wichtig für unseren Körper ist, ist keine neue Erkenntnis. Auch Abnehmen mit Hilfe von ausreichend Flüssigkeit ist nichts Neues, eine spezielle Wassertherapie zum Abnehmen hingegen schon. Denn die japanische Wasserkur ist vielleicht einer der neuen Trends, wenn es um schnelles, zügiges Abnehmen verbunden mit Körperregeneration und Entschlackung geht.

Diese Form der Wassertherapie stammt ursprünglich aus Japan, daher auch der Name „japanische Wasserkur“. In Japan ist der Trick, morgens auf nüchternen Magen eine große Menge Wasser zu trinken, weit verbreitet. Auch in Indien ist das morgendliche Trinken ein gängiges Ritual. In Japan gibt es für die spezielle Trink-Kur genaue Regeln, die von der Japan Medical Association (JMA) aufgestellt wird.

Das Prinzip hinter der japanischen Wasserkur ist, morgens vor der ersten Mahlzeit bis zu vier Gläser Wasser zu trinken. Diese zunächst simpel erscheinende Maßnahme bewirkt langfristig im Körper eine ganze Reihe an Umbrüchen. Aber was macht den Unterschied zwischen einer über den Tag verteilten großen Menge Wasser und der morgendlichen japanischen Wasserkur?

Wasser auf nüchternen Magen regt die natürlichen Regenerations- und Reinigungsprozesse im Körper an. Denn was viele nicht wissen ist, dass genau diese Vorgänge jede Nacht automatisch ablaufen. So arbeitet etwa die Leber besonders in den Nachtstunden auf Hochtouren. Mit der morgendlichen Extradosis Wasser werden so die gelösten Giftstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt. Dazu bietet die japanische Wasserkur aber noch einige Extra-Goodies für unser komplettes Körpersystem:

  • Die japanische Wasserkur aktiviert den Stoffwechsel. Somit wird gleich am frühen Morgen mehr Energie verbraucht und unnütze Fettdepots gar nicht erst gespeichert.
  • Die japanische Wasserkur und der morgendliche Wasserkonsum bringen den Darm in Schwung. Wer die japanische Wasserkur betreibt wird nach kurzer Zeit merken, dass er bereits kurz nach dem Trinken Stuhlgang hat. Verstopfung wird somit bereits im Keim erstickt.
  • Verbesserter Zellaufbau. Nicht nur Blutplättchen und Muskeln profitieren von der großen Flüssigkeitsmenge, die die japanische Wasserkur liefert, auch unsere Haut dankt es mit einem frischen Aussehen und gemilderten Falten.
  • Sodbrennen Ade. Wer auf nüchternen Magen viel Wasser trinkt, verhindert das Auftreten von Sodbrennen. Die japanische Wasserkur und die große Flüssigkeitsmenge verdünnen Magensäure, insbesondere Leitungswasser begünstigt diesen säureregulierenden Effekt.
  • Wasser füllt den Magen. Somit fällt das Frühstück deutlich kleiner aus und das morgendliche Hungergefühl wird bereits vor der ersten Mahlzeit gebremst.
  • So funktioniert die japanische Wasserkur genau

  • Vor dem Aufstehen sind bis zu 500 ml lauwarmes Wasser zu trinken. Wer es langsam angehen möchte, kann auch mit einem kleinen Glas Wasser beginnen und die Menge täglich steigern.
  • Das Frühstück ist erst 45 Minuten nach dem Trinken einzunehmen. Auch Zähneputzen ist erst nach dem Trinken erlaubt.
  • Nach dem Frühstück sollte zur nächsten Mahlzeit mindestens ein zeitlicher Abstand von zwei Stunden liegen.
  • Zur ursprünglichen japanischen Wassertherapie gehört es auch, abends zwei Minuten mit Salzwasser zu gurgeln. Dies reinigt die Schleimhäute und beugt der Austrocknung von Mund und Rachen vor.
  • Sprudelwasser ist für die japanische Wasserkur ungeeignet. Kohlensäure reizt den nüchternen Magen und kann Sodbrennen auslösen. Leitungswasser, stilles Mineralwasser oder Heilwasser sind daher zu bevorzugen.
  • Bei der Wassertemperatur empfiehlt sich lauwarmes oder zimmerwarmes Wasser.
  • Wer das Wasser in kleinen Schlucken langsam trinkt, verbessert das Wirkprinzip.
  • Wie lange sollte man die Kur durchführen?

    Wie lange man die japanische Wasserkur durchführt, hängt auch davon ab, auf was genau mit der Kur abgezielt wird. Zur Linderung bestimmter Krankheiten muss die japanische Wasserkur eine bestimmte Anzahl an Tagen durchgeführt werden.

  • Zur Linderung von Bluthochdruck muss die japanische Wasserkur mindestens 30 Tage angewendet werden.
  • Bei Magenproblemen bedarf es einer Anwendungsdauer von mindestens 10 Tagen.
  • Zur Besserung von diabetischen Erkrankungen liegt der Wirkeintritt bei mindestens 30 Tagen.
  • Bei Verstopfung und Gastritis können bereits nach 10 Tagen erste Fortschritte spürbar sein.
  • AUFGEDECKT! Kann man mit der Japanischen Wasserkur abnehmen?

    Abnehmen mit Hilfe der japanischen Wasserkur ist einfacher als gedacht. Denn die spezielle Wassertherapie aus Südost setzt zur Unterstützung des Gewichtsverlusts an verschiedenen Eckpfeilern an.

    Zum einen kurbelt der morgendliche Extra-Schluck den Stoffwechsel gleich vor der ersten Mahlzeit an, was wiederum dazu führt, dass mehr Kalorien verbrannt werden; zum anderen zügelt Wasser den Appetit.

    So erscheint nicht nur das opulente Frühstück nicht mehr ganz so verlockend, sondern auch Snacks und Süßigkeiten haben eine weit geringere Anziehungskraft.

    Kritik an der Japanischen Wasserkur | Nebenwirkungen

    Zwar hat die japanische Wasserkur keine bekannten Nebenwirkungen, Kritiker sehen in dem System hinter der Wassertherapie trotzdem Grund zum Zweifeln.

    So wird der Verdacht laut, dass die Flüssigkeitsverteilung auf den kompletten Tag für den Körper leichter umsetzbar und sinnvoller ist, sowie das Argument herangezogen, dass die große Flüssigkeitszufuhr am Morgen keinen messbar positiveren Effekt aufweist.

    Bei der traditionellen Variante der japanischen Wasserkur wird zudem der Ansatz bemängelt, dass nach jeder Mahlzeit mindestens zwei Stunden gewartet werden muss, bis erneut getrunken werden darf. Insbesondere bei hohen Temperaturen oder bei älteren oder geschwächten Menschen ist dieser Ratschlag nicht nur nicht empfehlenswert, sondern kann sogar schädliche Folgen wie ein Kreislaufkollaps oder Herz-Rhythmusstörungen zur Folge haben.

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    Die Wirkung der Japanischen Wasserkur auf den Körper

    Die japanische Wasserkur verspricht Linderung bei einer Vielzahl von Beschwerden. Von Magen-Darm Krankheiten, über Blutdruckprobleme bis hin zur Hilfe beim Abnehmen soll die japanische Wasserkur bei den unterschiedlichen Zipperlein Besserung bringen:

    Durchfall und andere Magen-Darm-Beschwerden

    Die japanische Wasserkur mobilisiert den Darm. Durch die morgendliche Extradosis Wasser wird Verstopfung vorgebeugt und der regelmäßige Stuhlgang angeregt. Auch bei Sodbrennen oder Magenschleimhautentzündung soll die Kur lindernd wirken.

    Haut

    Wasser tut der Haut gut. Die japanische Wasserkur sorgt dafür, dass Falten geglättet werden und das gesamte Hautbild frischer, strahlender und straffer wirkt.

    Blutdruck

    Ausreichend Flüssigkeit hat einen Blutdruck regulierenden Effekt. Auch Herzrasen kann die japanische Wasserkur unterstützend behandeln.

    Erfahrungen mit der Japanischen Wasserkur

    Erfahrungsberichte über die japanische Wasserkur sind nur schwer zu finden. Hierzulande ist die spezielle Wassertherapie noch eine Randerscheinung auf dem alternativen Beauty- und Gesundheitsmarkt.

    Ein Blick in Blogbeiträge von experimentierfreudigen Selbstversuchen präsentiert ein gespaltenes Gesamtergebnis über die japanische Wasserkur.
    Während auf der einen Seite gesundheitliche Beschwerden wie Blasenentzündungen, Verdauungsprobleme oder ein angeschlagenes Immunsystem laut der berichtenden Bloggerin im Zuge der japanischen Wasserkur fast wie von Zauberhand verschwunden sind, fällt der Selbstversucht von bild-content.com eher ernüchternd aus.

    Zwar wird im Ergebnis das verbesserte Schlafverhalten und der bessere Tagesrhythmus gelobt, im Großen und Ganzen lässt das Fazit jedoch durchblicken, dass die japanische Wasserkur innerhalb der Testphase von vier Wochen kaum spürbare Ergebnisse lieferte.

    Vorher/Nachher Bilder

    Bilder von Erfolgen existieren leider nur Wenige bis keine. Auf der Suche nach nachweisbaren Ergebnissen sind wir aber überzahlreiche YouTube-Video-Tagebücher gestoßen, in denen Anwender von ihren Erfahrungen mit der japanischen Wasserkur berichten und über Verbesserungen in ihrem Hautbild berichten können.

    Die japanische Wasserkur bei YouTube

    Das folgende YouTube Video zeigt nochmals kurz und knackig alle „Facts-to-know“ über die japanische Wasserkur kurz und knapp auf den Punkt gebracht.

    Ist die Japanische Wasserkur durch wissenschaftliche Studien bewiesen?

    Die Japan Medical Association (JMA), welche auch die Regeln für die japanische Wasserkur aufstellt, hat in Studien nachgewiesen, dass die japanische Wasserkur bereits nach einem Zeitraum von vier Wochen Bluthochdruck senken kann, Blutzuckerwerte normalisieren und Magenschleimhautentzündungen ausheilen kann.

    Fazit

    Erfahrungen zeigen, dass die Ergebnisse über die japanische Wasserkur sehr unterschiedlich ausfallen, was wohl aber auch auf die jeweilige körperliche Ausgangskonstitution zurückzuführen ist.

    Ob nun mit der japanischen Wasserkur oder nicht – morgendliches Wassertrinken tut uns gut und sollte eine generelle Gewohnheit sein. Es hilft nicht nur der Figur, sondern unterstützt auch die Heilung und Linderung bei einer Vielzahl von Beschwerden. Wem die Trinkmenge auf nüchternen Magen Schwierigkeiten bereitet, kann auch mit kleineren Mengen beginnen und den Bedarf langsam steigern. Schaden tut uns der morgendliche Extraschluck Wasser sicherlich nicht.

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