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ACHTUNG! Erektionsprobleme beheben – was ist zu tun?

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ACHTUNG! Erektionsprobleme beheben – was ist zu tun?

erektionsprobleme beheben

Über Erektionsprobleme sprechen Mann und Frau nicht gerne. Allerdings sind diese Probleme mittlerweile weit verbreitet. Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt und klären auf über Ursachen, Symptome und wo es Hilfe gibt.

Was ist eine Erektionsstörung? – Symptome erkennen

Falls es bei einem Mann lediglich hin und wieder zu einem Erektionsproblem kommt, muss es sich dabei nicht sofort um eine erektile Dysfunktion handeln, wie die Erektionsprobleme bei den Medizinern genannt wird. Diese Störung liegt ausschließlich in den Fällen vor, in welchen es zu keiner Erektion kommt oder wenn eine Erektion nicht gehalten werden kann, so dass es nicht für den Geschlechtsverkehr reicht. Hierbei sind zwei Kriterien maßgeblich:

Der Penis wird nicht richtig hart und/oder der Penis erschlafft zu schnell, so dass es nicht zu einem Geschlechtsverkehr kommt. Diese Störung hält über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten an und kommt bei mehr als zwei Dritteln der Geschlechtsverkehrversuche vor.

In der Regel entwickelt sich eine erektile Dysfunktion über einen längeren Zeitraum. Diese Störung kann beim Geschlechtsverkehr oder bei der Selbstbefriedigung auftreten. Tritt die Erektionsstörung sowohl beim Verkehr als auch bei der Selbstbefriedigung auf, können die Ursachen körperlich bedingt sein. Hierbei kann es sich zum Beispiel um eine Gefäßveränderung handelt.

Haben die Betroffenen ebenfalls keine Schlaferektion mehr, ist dies ein weiterer Hinweis für eine körperliche Ursache. Wenn die Betroffenen allerdings lediglich in bestimmten Situationen unter einer Erektionsstörung leiden, kann dies auch psychische Ursachen haben.

Erektionsprobleme bei Frauen

Das weibliche Pendant zu Erektionsprobleme wird als Verlust der Libido bezeichnet, wobei es sich an dem Verlust des sexuellen Verlangens handelt. Weibliche Impotenz tritt sehr viel häufiger auf, als eine erektile Dysfunktion beim Mann. Der wesentliche Unterschied liegt allerdings darin, dass Frauen trotz der fehlenden Libido Geschlechtsverkehr ausüben können. Dies ist dem Mann mit einer fehlenden oder nicht ausreichenden Erektion nicht möglich. Viele Frauen sind sich nicht darüber im Klaren, dass der Verlust der Libido erfolgreich behandelt werden kann und akzeptieren die Tatsache.

Erektionsprobleme mit 20

Wer bereits ab 20 unter Erektionsstörungen leidet, sollte zunächst einen Urologen aufsuchen, um körperliche Ursachen auszuschließen. Erektionsprobleme in diesem Alter sind in der Regel auf psychische Ursachen zurückzuführen. Die männliche Psyche spielt in Bezug auf Potenz oder Erektion eine große Rolle, die nicht unterschätzt werden sollte. Zudem kann die Ursache für eine erektile Dysfunktion auf eine neurologische Störung hinweisen oder auf die Einnahme bestimmter Medikamente hinweisen.

Erketionsprobleme im Alter

Die Potenz nimmt mit zunehmendem Alter ab. Hierbei handelt es sich jedoch nur um die halbe Wahrheit, denn Erektionsstörungen können ebenfalls Symptome einer Erkrankung sein. Hierbei spielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes oder eine Schilddrüsenfehlfunktion in Frage. Aus diesem Grund sollte die Erektionsstörung ärztlich abgeklärt werden.

Erektionsprobleme beheben – Was hilft wirklich?

Häufig sind kleine Verbesserungen hilfreich, um erste Erfolge zu beobachten. Ein gesünderes Leben ohne zu viel Stress zu führen, ist nicht so umständlich, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Sportliche Qualen oder stetiger Verzicht sind oft gar nicht nötig. Bei den meisten Betroffenen sind leine Veränderungen oft ausreichend, um große Verbesserungen zu erzielen.

  • Mehr Bewegung auch im Alltag
  • Treppe statt Aufzug benutzen
  • Kleinere Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen
  • Gartenarbeit nebenbei
  • Potenzmittel

Darüber hinaus kann es hilfreich sein, auf Tabak oder Alkohol als Genussmittel zu verzichten. Sollten diese Veränderungen nicht helfen, kann die erektile Dysfunktion körperliche Ursachen haben, die von einem Arzt abgeklärt werden sollten.

Potenzmittel im Test

Bei Potenzmitteln handelt es sich um Hilfsmittel, welche zur Behandlung und im besten Fall Behebung von einer erektilen Dysfunktion eingesetzt werden. Da es jedoch gerade von solchen Potenzmittel ziemlich viele schwarze Schafe im Internet gibt, welche rezeptfrei angeboten werden, haben wir einen Vergleichstest mit vier unterschiedlichen Produkten durchgeführt. Wie man dieser Übersicht entnehmen kann, bedeutet teuer nicht immer auch gute Qualität – es gibt durchaus preiswerte Mittel die Erektionsprobleme effektiv in den Griff zubekommen.

Die häufigsten Erektionsproblem Ursachen

In 70 Prozent der Fälle mit einer erektilen Dysfunktion hat die Störung eine körperliche Ursache. Hierbei handelt es sich dann am häufigsten um eine gestörte Durchblutung vom Penis oder einer geschädigten Penismuskulatur. In der heutigen Zeit ist die Ursache einer Erektionsstörung ebenfalls in psychischen Problemen oder einer dauerhaft ungesunden Lebensweise zu finden.

Stress und Angst

Kommt es zu übermäßigem Druck im Berufsleben, zu Alltagssorgen oder finanziellen Problemen, kann dieser Stress an der Lebensenergie zehren. Diese Dauerbelastungen können ebenfalls das Sexualleben beeinflussen. Viele Paare, die zu viele Sorgen im Alltag haben, verlieren die Lust auf Erotik. Wenn sich die Partner nun zur Erotik zwingen, kann dies beim Mann zu Erektionsproblemen führen.

Ungesunder Lebensstil

Eine ungesunde Lebensweise kann ebenfalls die Ursache für eine Erektionsstörung sein. Hierzu gehören unregelmäßige oder einseitige Ernährung, Rauchen, wenig Sport sowie zu viel Alkoholgenuss. Bei diesen Männern kann es zu einer Durchblutungsstörung im gesamten Organismus kommen, womit ebenfalls der Genitalbereich betroffen ist. Ein ungesunder Lebensstil kann auf Dauer sogar dazu führen, dass die Lust an Erotik ganz versiegt.

Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen können zu Erektionsproblemen führen. Erektile Dysfunktion tritt sehr häufig im Zusammenhang mit Diabetes Mellitus, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder dem metabolischen Syndrom auf.

Testosteronmangel

Eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Erektion ist der Testosteronspiegel. Dieser sinkt beim Mann mit zunehmendem Alter. Sobald der Testosteronspiegel unter die Normwerte sinkt, kann es zu einer Erektionsstörung kommen. Wer unter diesem Syndrom leidet, sollte unbedingt den Testosteronwert bestimmen lassen.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Bei der Einnahme von einigen Medikamenten kann es ebenfalls zu einer Erektionsstörung kommen. Verantwortlich hierfür können insbesondere bestimmte Betablocker sowie entwässernde oder cholesterinsenkende Medikamente sein. Einige Psychopharmaka können ebenfalls für eine erektile Dysfunktion verantwortlich sein.

Psychische Erkrankungen

Eine Erektionsstörung tritt ebenfalls häufig in Verbindung mit psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel Angsterkrankungen, Stress-Erkrankungen oder Depressionen auf.

Wie viele Männer und Frauen leiden unter Erektionsproblemen?

Frauen leiden häufiger als Männer unter dem Verlust der Libido. Wie bereits erwähnt, lassen sich viele Frauen allerdings nicht ärztlich behandeln und nehmen diese Störungen als gegeben hin. Der Geschlechtsverkehr ist trotzdem möglich, weshalb diese Problem nicht mit einem Arzt besprochen wird.

Folgen eines Erektionsproblems

Die Auswirkungen eines Erektionsproblems können zu verheerenden psychischen Folgen führen: Das Selbstwertgefühl der Betroffenen sinkt. Zudem beeinträchtigt eine Erektionsstörung die Lebensqualität enorm. Es kommt zu Rückzugs- und Vermeidungstendenzen bei den Betroffenen, die zu einer Herabsetzung der Selbstachtung sowie des Identitätsgefühls führen. In der Folge kommt es zu beruflichen oder sozialen Problemen. Schwere psychische Störungen können bei einer unbehandelten Erektionsstörung nicht ausgeschlossen werden. Häufig wird bei Betroffenen eine klinisch relevante Depression als Ursache für die erektile Dysfunktion diagnostiziert.

Auswirkungen auf die Partnerschaft

Erektionsprobleme machen sich insbesondere in der Partnerschaft bemerkbar. Hierbei wird die gesamte Beziehung und natürlich die Sexualität negativ beeinflusst. Häufig ist jedoch ebenfalls eine Störung in der Kommunikation zu beobachten. Im Leben der Menschen spielt die Sexualität eine große Rolle. Sie ist untrennbar mit der Paarbindung sowie der Paardynamik verbunden. Aus diesem Grund kann das Erektionsproblem ausschließlich in Verbindung mit der Partnerschaft betrachtet werden. Die Einbeziehung des Partners kann bei der Behandlung einer erektilen Dysfunktion von enormem Vorteil sein.

Wie sollte sich der Partner bei Erektionsproblemen verhalten?

Wenn es bei einem Mann zu dem Albtraum Erektionsstörung kommt, sollten sich die Partner souverän verhalten. Wir haben nachfolgend die besten Tipps für das richtige Verhalten bei einer Erektionsstörung zusammengefasst.

Entspannt bleiben

Da fast jeder Mann über 40 hin und wieder unter einer Erektionsstörung leidet, sollte der Partner keine große Sache daraus machen. Kommt dieses Problem nicht häufiger vor, sollte der Partner entspannt bleiben.

Nicht persönlich nehmen

Selbst wenn die Enttäuschung groß ist, wäre es ein Fehler, die Erektionsstörung persönlich zu nehmen und es den Partner spüren zu lassen. Der sexuelle Aussetzer hat nichts mit der Attraktivität des Partners, sondern eher mit einer zu hohen Belastung in anderen Lebensbereichen zu tun.

Nachfragen

Bei den meisten Männern kann die Ursache für eine Erektionsstörung bei Stress gefunden werden. Dieser Stress kann durch finanzielle Probleme, berufliche Sorgen oder andere einengende Lebensumstände entstehen. Partner sollten behutsam nach diesen Problemen fragen und gemeinsam mit den Betroffenen nach einer Lösung suchen.

Ablenken

Ein missglücktes erotisches Abenteuer kann mit einer Ablenkung gerettet werden. Hierbei ist Spontanität gefragt. Wie wäre es mit einem nächtlichen Spaziergang oder einem Mitternachtssnack? Auf diese Weise wird der Betroffene trotz aller Probleme wertgeschätzt.

Veränderung der Situation

Bei Erektionsproblemen kann die Lösung in der Veränderung liegen. Hierbei kann bereits ein Ortswechsel ausreichend sein.

Körperliche Nähe

Körperliche Nähe wird dem Betroffenen jetzt guttun. Massagen, kuscheln, streicheln sorgen für körperliches Wohlbefinden und zeigen dem Betroffenen, dass die Liebe trotzdem bestehen bleibt.

 
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