MAGERSUCHT ᐅ Risiko & Folgen! Anzeichen frühzeitig erkennen…

MAGERSUCHT ᐅ Risiko & Folgen! Anzeichen frühzeitig erkennen...

Vor allem junge Frauen und Mädchen gehören zu der Risikogruppe, an Magersucht zu erkranken. Das Hungern bis zum gefährlichen Untergewicht zerstört nach und nach Körper und Geist. Die Essstörung gehört daher dringend in die Hände eines fachkundigen Arztes. Hier erfahren Sie alles, über die Ursachen, Symptome und Behandlung.

Was ist Magersucht? – Definition

Der Begriff Magersucht umschreibt eine Form der Essstörung, mit welcher ein immenser Gewichtsverlust einhergeht und in Folge dessen ein langfristiges starkes Untergewicht. Die Erkrankten haben Angst vor einer Gewichtszunahme und nehmen daher kaum oder gar keine Nahrung mehr zu sich.

Selbst im Zustand des Untergewichts haben die Betroffenen ein falsches Selbstbild und nehmen sich noch immer als zu dick wahr.

Laut Wikipedia sind die medizinischen Fachbegriffe für Magersucht die englischen Begriffe Anorexie oder aber Anorexia Nervosa (nervlich bedingte Appetitlosigkeit).

Insbesondere junge Frauen in der Pubertät gehören zur Hauptrisikogruppe. Aber auch sämtliche anderen Altersgruppen und Männer können betroffen sein.

Das Krankheitsbild der Magersucht gehört dringend behandelt. Anderenfalls kann die Erkrankung zu langfristigen Folgen bis hin zum Tod führen.

Ursachen – Wie entsteht Magersucht?

Die Ursachen hinter einer Magersucht sind vielfältig. Experten sind sich mittlerweile einig, dass folgende Faktoren für das Entstehen der Krankheit eine entscheiden Rolle spielen:

  • Faktoren innerhalb der Gesellschaft
    Soziale Medien und die Fachpresse vermitteln häufig ein vollkommen falsches Bild des idealen Frauenkörpers. Gefotoshoppte Bilder auffallend schlanker Frauen oder untergewichtigen Modells können den Eindruck erwecken, man selbst ist zu dick, obwohl dem absolut nicht so ist.

    Diese vollkommen realitätsfernen Körperideale wecken gefährliche Sehnsüchte, dieses falsche Ideal zu erreichen.

    In Folge wird der eigene Speiseplan überdacht und kontrolliert. Im Laufe der Zeit kann so das natürliche Gefühl für Sättigung und Lebensmittel verloren gehen. Bestätigungen der Umwelt für den Gewichtsverlust führen immer tiefer in den Abnehmwahn.

  • Psychologische Einflüsse

    Ein weiterer Grund, weshalb die Krankheit bevorzugt in der Pubertät ausbricht sind psychologische Faktoren. Junge Mädchen sind den Umstellungen dieser Lebensphase häufig nicht gewachsen, die hormonbedingte Veränderung des eigenen Körpers und die damit verbundenen neu gewonnenen weiblichen Rundungen werden als störend und man selbst als übergewichtig empfunden. Die ersten Diäten folgen und damit die Gefahr der Magersucht.

    Psychologen sehen ebenfalls den unbewussten Wunsch die eigene kindliche Figur weiter beizubehalten und aufkommende sexuelle Gefühle zu unterdrücken als Grund das eigene Essverhalten entsprechend anzupassen.

    Aber auch Probleme innerhalb der Familie können die Krankheit begünstigen. Eine starke Überbehütung innerhalb der Familie, konfliktvermeidendes Verhalten und die hohe Erwartungshaltung mancher Eltern können weitere Auslöser für die Krankheit darstellen.

  • Einstellung zum Essen innerhalb der Familie

    Die Einstellung zu Essgewohnheiten oder ein falsch verstandener Körperkult innerhalb der eigenen Familie ist ein weiterer wichtiger Punkt für die Entstehung der Krankheit.

    Sofern innerhalb der Familie generell bestimmte Nahrungsmittel verteufelt werden oder dem eigenen Kind stets das Gefühl gegeben wird, den eigenen Körper möglichst geformt, fit und schlank zu halten, kann dazu führen, das eigene Selbstwertgefühl auf diesen Oberflächlichkeiten aufzubauen.

    Hier steht auch häufig die eigene Unwissenheit einiger Eltern im Hintergrund. Kinder und Jugendliche haben einen weitaus höheren Bedarf an Fetten und Proteinen, um sich körperlich und geistig ideal zu entwickeln. Die Meidung dieser Lebensmittel ist daher nicht nur aus psychologischer, sondern auch auf ernährungstechnischer Ebene mehr als ungesund.

  • Genetische Faktoren

    Studien legen nahe, dass Betroffene häufig selbst Verwandte in der Familie haben, welche an Magersucht erkrankt sind. Das Risiko steigt entsprechend dem Verwandheitsgrad zu dem Betroffenen an.

  • Botenstoffe und Hormone

    Botenstoffe und Hormone, welche im Esszentrum des Gehirns arbeiten, wirken nicht nur bei der Entstehung von Magersucht, sondern auch bei der Dauer der Erkrankung. Insbesondere der Botenstoff Serotonin hat in unserem Körper großen Einfluss auf das eigene Hunger- und Sättigungsgefühl.

Wie viele leiden an Magersucht?

Hierzulande sind ungefähr fünf Millionen Menschen an Essstörungen erkrankt. Innerhalb dieses Personenkreises haben 3,7 Millionen starkes Untergewicht.

An Magersucht speziell leiden knapp 100.000 Frauen. Die Anzahl der Betroffenen hat sich innerhalb der letzten Zehn Jahre verdreifacht.

30 % aller Magersüchtigen sind chronisch krank. Die gleiche Anzahl gilt nach entsprechender Behandlung als geheilt. Bei 10 % aller Magersüchtigen hat die Erkrankung tödliche Folgen.

Wer ist besonders gefährdet?

Magersucht betrifft sowohl Frauen, als auch Männer, wobei Frauen ein zehnfach höheres Risikopotenzial aufweisen. Die Gefahr, von der Krankheit betroffen zu sein ist besonders im Jugendalter von 14 bis 18 Jahren besonders groß.

Bei Personen, bei welchen eine nahestehende Person mit diesem Krankheitsbild innerhalb der eigenen Familie vorkommt, ist das Risiko elfmal höher.

Zudem ist bekannt, dass bestimmte Sportarten und Berufsgruppen, bei welchen ein schlankes Körperideal erwünscht ist, das Risiko in die Magersucht zu rutschen, stark erhöhen. Hierzu zählen unter anderem Ballett, Modeln, Leichtathletik und Eiskunstlauf.

Bei vielen Betroffenen finden sich zudem schwere traumatische Erlebnisse wie sexuelle Misshandlung als Kind oder der Tot eines nahestehenden Verwandten in der eigenen Anamnese wieder.

Symptome und Anzeichen – Wie erkennt man Magersucht?

Wer an Magersucht erkrankt ist richtet einen Großteil seines Handelns und Denkens nur noch an Themen wie Ernährung und Kalorienzählen aus. Auffallendes Untergewicht ist das kennzeichnendste und auffallendste Merkmal der Krankheit.

Der BMI (Body-Mass-Index) zeigt schnell, ob sich das eigene Körpergewicht noch im Normalbereich befindet. Der Quotient aus Gewicht und der Körpergröße zeigt, ob das Gewicht noch stimmt oder bereits Untergewicht droht. Das Normalgewicht für Frauen beginnt bei einem BMI von 19, starkes Untergewicht bezeichnet einen BMI von unter 17,5. Auch bei der Behandlung der Magersucht wird der BMI der Betroffenen regelmäßig überprüft.

Daneben finden sich bei Magersüchtigen folgende Symptome und Anzeichen:  

  • Störung des eigenen Selbstbilds:

    Magersüchtige sind der festen Überzeugung, selbst bei immensem Untergewicht noch immer zu dick zu sein. Sie sind nicht mehr in der Lage dazu, den eigenen Körper realistisch wahrzunehmen.

    Insbesondere Körperbereiche mit einem natürlichen erhöhten Fettanteil wie Schenkel, Bauch oder Hüften werden ständig hinterfragt und für zu dick befunden. Fachärzte bezeichnen dieses Phänomen als Körperschemastörung.

  • Übertriebene Angst an Gewicht zuzunehmen:

    Die übertriebene und panische Angst von Magersüchtigen, an Gewicht zuzunehmen ist ein weiteres klassisches Symptom für die Krankheit. Das eigene Gewicht wird bis ins Detail mehrmals täglich kontrolliert und hinterfragt.

    Lebensmittel werden teilweise abgewogen, Kalorien und Nährstoffe gezählt. Viele Erkrankten kennen die Kalorienangaben einzelner Lebensmittel auswendig.

  • Essrituale:

    Auffallend langsames Essen, rumstochern im Essen, übertriebenes Trinken während der Mahlzeiten oder andere auffällige Essrituale sollen den Magen füllen oder dazu führen, die Nahrungsaufnahme zu minimieren.

    Teilweise bunkern Magersüchtige nicht aufgegessene Mahlzeiten, um den Eindruck zu erwecken, gegessen zu haben. Viele Betroffene ziehen es zudem vor, alleine zu essen und vermeiden die Nahrungsaufnahme im Beisein anderer.

  • Soziale Isolation

    Im Laufe der Erkrankung ziehen sich Magersüchtige häufig zurück. Sie lassen Kontakte zu Familie und Freunden bewusst einschlafen, kündigen Hobbys und Freizeitveranstaltungen auf.

    Ein Grund für diesen sozialen Rückzug ist häufig, dass die ständige Ansprache aus dem besorgten Umfeld als störend empfunden wird und die Konfrontation damit vermieden werden soll.

Magersucht Test – Habe ich eine Essstörung?

Falls Sie befürchten, an Magersucht erkrankt zu sein oder aber die Vermutung, dass nahestehende Personen aus Ihrem Umfeld erkrankt sein könnten, finden sich online zahlreiche Magersucht Tests, welche mit der Beantwortung einiger Fragen schnell zeigen, ob die Gefahr an Magersucht erkrankt zu sein gegeben ist.

Unter folgenden Links finden Sie einige aussagekräftige Tests, die aussagekräftige Ergebnisse liefern:

https://www.anad.de/essstoerungen/selbsttest/

https://www.therapie.de/psyche/info/test/weitere/essstoerungen/

Magersucht Bilder Vorher Nachher

Bilder sagen mehr als Worte. Die folgenden Vorher/Nachher Bilder zeigen eindrücklich und erschreckend, welche körperliche Veränderungen die Magersucht mit sich bringt. Aber auch, dass es schon viele Betroffene geschafft haben, der Krankheit zu entfliehen!

magersucht bilder anorexia vorher nachher
Quelle: heftig.tv/anorexie/

Magersucht extrem – 18kg Frau und der lange Kampf gegen die Magersucht

Über die 41-jährige Rachael Farrokh, welche weltweit bekannt als die „18-Kilo-Frau“ ist, und ihren langen und extremen Kampf gegen die Magersucht wurde schon oft berichtet. Auch Taff hat berichtet, wie es bei Rachael begonnen hat und die Krankheit ihr Leben übernahm:

Magersucht Folgen und Spätfolgen

Magersucht bringt einige Folgen und Spätfolgen mit sich, welche nicht zu unterschätzen sind. So sinkt bei der Erkrankung beispielsweise der Hormonspiegel drastisch ab. In Folge dessen kommt es zu keiner Menstruation mehr, erst beim Erreichen von einem gesunden Normalgewicht setzt die Periode wieder ein. Auch das sexuelle Verlangen lässt deutlich nach, männliche Betroffene leiden häufig unter Potenzstörungen.  

Zudem sinkt das Energielevel der Betroffenen, da der Körper schlichtweg keine Energiereserven mehr hat. Die Körpertemperatur fällt genauso wie der Blutdruck, der Herzschlag verlangsamt sich.

Vielen Magersüchtigen wird daher schneller kalt, insbesondere an Händen und Füßen. Auch Verstopfen und andere Verdauungsschwierigkeiten gehören zu dem Krankheitsbild.

Die Haut der Erkrankten wirkt trocken und schuppig, Nägel und Haare wirken dünner und brüchig, im Extremfall fallen sie sogar aus. Im Umkehrschluss bilden sich bei manchen Erkrankten flaumartige Haare an den Extremitäten, am Rücken und im Gesicht. Mit dieser ungewöhnlichen Behaarung möchte der Körper dem Auskühlen entgegenwirken.

Aufgrund des fehlenden Unterhautfettgewebes sind die Blutbahnen deutlicher sichtbar, die Haut an Händen Füßen kann sogar bläulich schimmern.

Weiterhin kommt es zu Nährstoffmangel, Muskelabbau, Osteoporose, Karies oder sogar Zahnausfall. Auch Ödeme können im Laufe der Krankheit auftreten.

Aufgrund der ständigen Unterernährung ist sogar eine Verringerung des Hirngewebes möglich, was zu einer geringeren Denkfähigkeit und geistigen Leistungsfähigkeit führt. Dieser Effekt kann jedoch bei Erreichen von Normalgewicht wieder rückgängig gemacht werden.

Bei Magersüchtigen ist zudem der Salzhaushalt durcheinandergeraten, aufgrund von Kaliummangel können Herzrhythmusstörungen drohen, auch langfristige Schädigungen der Niere sind möglich.

Aufgrund der dauerhaften Minderversorgung sind die Erkrankten anfällig für Krankheiten und haben ein geschwächtes Immunsystem.

Bei einem sehr schwerwiegenden Krankheitsverlauf sind Herzerkrankungen, Unterernährung und Infektionen eine häufige Todesursache.

Therapie und Behandlung – Was tun bei Magersucht?

Die Behandlung von Magersüchtigen erfolgt auf verschiedenen Ebenen. Ärzte, Psychotherapeuten, Psychologen, Ernährungsberater und Diätassistent arbeiten eng miteinander zusammen.

Bei einem stationären Aufenthalt kümmern sich ergänzend Physio- & Ergotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeuten, Sozialarbeiter und Fachpflegekräfte um die Magersüchtigen.

Insbesondere bei einem starken Untergewicht ist eine stationäre Therapie ratsam. Je nach Schweregrad der Erkrankung ist aber auch eine ambulante Therapie möglich und hilfreich.

Bei lebensbedrohlichen Umständen kann die Behandlung auch gegen den Willen des Betroffenen erfolgen und ist hier auch unbedingt nötig. Im Extremfall ist sogar die Zwangsernährung über eine Sonde notwendig.

Generelles Ziel sollte es jedoch sein, dass die Erkrankten die Therapie selbstbestimmt und freiwillig durchführen, dies erhöht die Erfolgsaussichten deutlich.

Ziel der Therapie ist es, das Gewicht der Magersüchtigen wieder in einen gesunden Normalbereich zu bringen und zu stabilisieren. Zudem sollen Mangelerscheinungen ausgeglichen und den Betroffenen beigebracht werden, wieder ein gesundes Selbstbild zu finden.

Regelmäßiges Essen gehört genauso zur Therapie wie die Behandlung von psychischen Aspekten der Erkrankung. Essens- und Bewegungsprotokollierungen überwachen die Gewichtszunahme.

Für langfristigen Erfolg werden auch Strategien für die Zeit nach der Behandlung ausgearbeitet, um die Betroffenen in einen gesunden Alltag zurückzubegleiten und die erarbeiteten Erfolge langfristig aufrechtzuerhalten.

Medikamente können im Rahmen der Therapie unterstützend wirken, insbesondere wenn Depressionen oder Zwangserkrankungen vorherrschen.

Während die Therapie bei einem Teil der Patienten sehr gute Erfolge erzielt, kämpfen andere Erkrankte ein Leben lang mit der Krankheit und den Folgen.

Was können Angehörige und Freunde tun?

Sofern Sie den Verdacht haben, dass eine Person in Ihrem Umfeld an Magersucht erkrankt ist, können Sie den Erkrankten auf verschiedenste Art und Weise helfen. Beim Umgang mit der Krankheit sind einige Dinge zu beachten:

  • In der Ich-Version kommunizieren: Die Kommunikation in der Ich-Perspektive wirkt weniger kritisierenden und belehrend. „Ich habe das Gefühl, dass…“, „Ich mache mir Sorgen,“ wirken anders als die häufig verwendete, vorwurfsvoll klingende Du-Variante.
  • Offene und verständnisvolle Gespräche: Ein gutes Gespräch ohne Wertung oder Vorwürfe ist eine Sache, die viele Betroffene suchen. Ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen, ohne zu kritisieren hilft, seelische Wunden zu heilen.
  • Die Krankheit und das auffallende Untergewicht sollten nicht im Mittelpunkt von Gesprächen stehen.
  • Auch Schuldzuweisungen, Druck, Verletzungen oder Androhung von Strafen sind bei den Gesprächen vollkommen fehl am Platz und kontraproduktiv.
  • Betroffene sollten das Gefühl haben, dass sie zuhause akzeptiert und angenommen werden und jederzeit einen Ansprechpartner für Probleme und Sorgen haben.
  • Eine vorsichtige und behutsame Motivation zu Gesprächen mit Psychologen, Selbsthilfegruppen oder anderweitigen Anlaufstellen.
  • Sofern Betroffene Hilfe annehmen, ist es häufig von Vorteil, diese bei den Terminen zu begleiten und zu unterstützen.
  • Das Selbstwertgefühl stärken, indem selbst kleine Erfolge gelobt werden.
  • Alltäglichen Dingen im Gespräch mehr Raum geben und nicht nur über die Essstörungen sprechen.
  • Im Falle von einem schweren Krankheitsverlauf, selbstsuiziden Absichten oder lebensbedrohlichem Untergewicht sollte unbedingt sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Magersucht Forum – Austausch mit anderen

Nicht nur lokale Selbsthilfegruppen können beim Kampf gegen die Magersucht helfen. Der Austausch von Betroffenen untereinander kann auch online in speziellen Magersucht Foren hilfreich sein.

Die Tatsache, dass sich Magersüchtige hier ungezwungen mit anderen Personen, welche in der gleichen Situation sind, austauschen können, zeigt Ihnen, dass Sie mit Ihren Problemen nicht alleine sind und bringt Anreize, die beim Kampf gegen die Krankheit helfen können.

In unserem Schlanke-List Forum können sich sowohl Betroffene, wie auch Angehörige und Experten untereinander austauschen:

Häufige Fragen zu Magersucht

Falls Sie noch immer Fragen zum Thema Magersucht haben, möchten wir Ihnen nachfolgend die vier häufigsten Fragen zu diesem Thema beantworten. Selbstverständlich können Sie uns jederzeit weitere Fragen auch anonym per Email zukommen lassen. Wir werden diese gerne für Sie beantworten.

Ab welchem BMI ist man magersüchtig?

Ein BMI für gesunde Frauen beginnt bei 19. Ein BMI von unter 17,5 bezeichnet starkes Untergewicht.

Wie lange hungern bis zum Tod?

Magersucht ist eine psychische Erkrankung mit der höchsten Sterblichkeitsrate. Im Falle von einem chronischen Krankheitsverlauf ist die Gefahr, die Erkrankung nicht zu überleben, deutlich erhöht. Die Frage, ab wann Magersucht zum Tod führt ist nicht eindeutig zu beantworten. In sehr schweren Fällen haben die Erkrankten nur noch einen BMI von 10 oder 11. Die Personen wiegen hier meist unter 30 kg. Zum Tod führen neben dem schlichten Verhungern auch Erkrankungen des Herzes, anderer wichtiger Organe oder Selbstmord.

Wie fängt Magersucht an?

In den allermeisten Fällen entwickelt sich Magersucht und fängt nicht schlagartig an. Am Anfang der Erkrankung steht meist eine schlichte Diät, welche in eine gefährliche Spirale führt und im Kreislauf der Magersucht endet.

Gibt es Dokus oder Filme über Magersucht?

Das Thema Magersucht wird in zahlreichen Dokumentationen oder Filmen behandelt. Falls Sie Interesse an einem Film zu diesem Thema haben, lohnt sich ein Blick auf YouTube. Hier sind mehrere kostenfreie Dokumentationen abrufbar.

Wichtiger Hinweis: Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen!

Quellenverzeichnis