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ARZT PACKT AUS! Alles über BOTOX: Risiken, Abzocke & Vorteile

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ARZT PACKT AUS! Alles über BOTOX: Risiken, Abzocke & Vorteile

Botox

Botox hat in den vergangenen Jahren an großer Beliebtheit gewonnen. Aber was genau steckt hinter dem Nervengift? Wird das Gesicht zu einer regungslosen Maske? Der nachfolgende Artikel befasst sich ausführlich mit dem Nervengift Botox und beantwortet alle wichtigen Fragen rund um dieses Mittel zum Falten wegspritzen.

Was ist Botox?

Bei Botox handelt es sich um ein Nervengift, das die Erregungsleitung vom Nerv auf bestimmte Gesichtsmuskeln hemmt. Bei diesen Gesichtsmuskeln handelt es sich allerdings um ein wichtiges Merkmal des menschlichen Kommunikationssystems. Mimiken sind nicht mehr erkennbar, woraus eine beeinträchtigte Kommunikation entsteht. Mit Botox werden Falten weggespritzt und lähmt die Gesichtsmuskeln. Botulinumtoxin wird von Hautärzten unter die Haut gespritzt. Die Kosten für eine Behandlung mit dieser Substanz werden nicht von den Krankenkassen übernommen, sondern müssen von jedem selbst getragen werden.

Botox ist ein Sammelbegriff für verschiedene, sich ähnelnden neurotoxischen Proteinen. Diese kommen ubiquitär insbesondere im Erdboden vor. Der Name des Nervengifts stammt von dem lateinischen Begriff „Botulus“, was mit „Wurst“ übersetzt werden kann. Dies resultiert daraus, dass Vergiftungen mit Botulinumtoxinen vor vielen Jahren mit verdorbenen Wurstwaren in Verbindung gebracht wurden.

Das nachfolgende Video von Focus.de veranschaulicht, mit welchen Folgen bei einer Behandlung mit Botox gerechnet werden muss.

Botox, ein Arzt spricht über das Nervengift

Der Dermatologe Dr. Dr. Thorsten Wegner klärt in einem Interview mit dem Magazin Arztwissen über Botox auf. Auf die Frage, wie Botox funktioniert und ob es ungefährlich ist, sagt der Arzt im Interview, dass es sich bei dem Toxin um ein Eiweiß handelt. Dieses Protein dockt an die Verbindungsstelle zwischen Nerv und Muskel an und legt diese Verbindung lahm. Dieser Prozess geht über drei oder vier Monate. Nach diesem Zeitraum wurde vom Nerv eine neue Verbindungsstelle zum Muskel gebildet und die Funktion ist wiederhergestellt.

Auf die Frage, ob Botox gefährlich ist, antwortet Dr. Dr. Thorsten Wegner, dass hierbei zwei Komplexe zu unterscheiden sind. Zum einen tritt die Lähmungswirkung durch den Wirkstoff Botulinumtoxin ein. Hierbei kann es bei einer Überdosierung oder an der falschen Stelle zu unerwünschten Lähmungserscheinungen kommen. Die Gefährlichkeit von Botox ist von der Verabreichungsform der Substanz abhängig. Es kann zu unerwünschten Nebenwirkungen durch das Spritzen von Eiweißen kommen.

Botox Nebenwirkungen – gibt es unerwünschte Begleiterscheinungen?

Botox ist ein Nervengift und kann bei einer zu hohen Dosierung zum Tode führen. In den USA soll es bereits zu einigen Todesfällen bei der Behandlung von Botox gekommen sein, die jedoch nicht bei einer Glättung der Gesichtsfalten eingetreten sind. Dennoch kann es bei der Anwendung von Botox zu unerwünschten Begleiterscheinungen kommen.

Wird die Botox Spritze zu tief angesetzt, kann es im Stirnbereich zum Beispiel zu einer Störung der Augenlidbewegung kommen. In der Folge schließt das Lid nicht mehr. Es kann ebenfalls zu leichten Kopfschmerzen, einem Spannungsgefühl oder grippeähnlichen Symptomen bei der Behandlung von Botox kommen. Diese Nebenwirkungen verschwinden in der Regel nach einiger Zeit von alleine.

Kylie Jenner Transformation durch Botox?

Ihr Name ist in aller Munde, die Mädchen schwärmen von ihr, wollen so aussehen wie sie. Es geht um Kylie Jenner, die jüngste Tochter des Kardashian Clans. Mit ihren gerade einmal 20 Jahren hat sie das erreicht, wovon unzählige Frauen in ihrem Alter wohl träumen. Sie ist Bildhübsch, hat viel Geld, ihre eigene Beauty Collection und seid ist die Freundin von US-Rapper Travis Scott sogar Mutter. Was viele aber nicht wissen, Kylie sah war noch vor wenigen Jahren ganz anders!

2010 war Kylie noch das schüchterne Kücken der wohl berühmtesten Reality-TV Familie – Kardashian.
Schmale Lippen und süße Sommersprossen zierten das Gesicht der damals 12 Jährigen. Doch heute, 2018 sieht Kylie ganz anders aus.

Hier seht ihr einmal ein vorher – nachher Bild von Kylie.

Kylie Jenner Botox

Gerüchten zufolge soll diese massive Veränderung durch Botox ermöglicht worden sein. Schaut man sich Lippenfülle und Wangenpartie einmal genauer an, so liegt der Verdacht nahe, das hier mit Botox nachgeholfen wurde. Nichts desto trotz muss man sagen, das Ergebnis ist gelungen!

Botox Fails der Stars (Donnatella Versace)

Häufig leiden Stars sehr stark unter der Vorstellung, dass auch sie altern werden. Doch diese Sorge lässt sich bei Seite schaffen. Ein bisschen Botox in die Stirn, ein wenig in die Lippen, oder am besten doch in jede freie Stelle der Visage? Das Botox Eingriffe nicht immer den gewünschten Erfolg herbei bringen, beweisen uns die Stars immer wieder.

Die Star-Designerin Donatella Versace hat sich in ihrem Leben vermutlich unzählige Male einer Botox Injektion unterzogen. Das Ergebnis zeigt, Botox kann einen Menschen leider extrem verunstalten. Im nachfolgenden Bild könnt ihr sehen, wie Donnatella Versace früher aussah und wie sie heute dank unzähliger Botox Eingriffe aussieht.

Donnatella Versace damals heute botox

Botox Herkunft

Erstmalig wurde über die Vergiftung Botulismus im Februar 1815 wissenschaftlich erwähnt. Bei diesem für Vergiftungen verantwortliche Bakterium handelt es sich um ein Botulinumtoxin, das bei der Untersuchung von Schinken im Jahr 1895 – 1897 von dem Belgier Emile van Ermengem isoliert wurde. Zuvor kam es zu drei Todesfällen durch den Genuss des in Frage stehenden Schinkens.

Bei dem Namen „Botox“ handelt es sich allerdings um einen geschützten Handelsnahmen einer medizinischen Substanz, welches auf dem Wirkstoff Botulinumtoxin A beruht. Dieses Arzneimittel wird von unterschiedlichen Herstellern weltweit produziert und unter verschiedenen Markennamen vertrieben.

Botox Nervengift

Botox Nervengift

In der kosmetischen Medizin kommt Botox als Nervengift bereits seit den 80er Jahren zum Einsatz. Während eine Botox Behandlung in den ersten Jahren aufgrund der starren Gesichtsmimiken häufig abschreckend war, lassen sich heute immer mehr Menschen auf eine Behandlung mit dem Botox Gift ein. In den vergangenen Jahren konnten viele Botox Erfahrungen von den Ärzten gesammelt werden, so dass es in der heutigen Zeit kaum noch zu einer Überbehandlung kommt.

Wer sich für eine Behandlung mit Botox entscheidet, sollte sich zunächst ausführlich von einem Facharzt beraten lassen. Wissenswert ist darüber hinaus, dass die Wirkung von Botulinumtoxin lediglich drei bis vier Monate anhält. Danach lässt die Wirkung nach, weil die gehemmte Verbindungsstelle zwischen Nerv und Muskel einen anderen Weg gefunden hat und die Funktion wiederherstellt.

Botox Wirkung

Botox Wirkung

Als Injektion in den Muskel blockiert Botox dort die Nervenimpulse. Die Verbindung zwischen Nerv und Muskel wird getrennt, so dass der entsprechende Muskel nicht wie gewohnt angespannt werden kann. Nervenfunktionen wie zum Beispiel fühlen oder tasten bleiben bei der Botox Behandlung erhalten. Durch die Muskelentspannung werden die Falten geglättet oder verschwinden sogar vollständig. Je nach Menge des injizierten Wirkstoffes hält die Wirkung von Botox einige Monate an.

Botox Herstellung

Der Wirkstoff Botulinumtoxin wird von einem Stamm der Clostridien gebildet. Nur wenige Unternehmen stellen dieses Nervengift in der heutigen Zeit her. Zur Botox Herstellung ist spezielles Fachwissen sowie umfangreiche Erfahrung nötig. In Tanks wird der eingesetzte Bakterienstamm stark vermehrt. Das Nervengift wird mit aufwendigen Reinigungsverfahren isoliert und gewonnen. Die Qualität von Botox ist ausschlaggebend im Hinblick auf die Wirkung sowie in Bezug auf die Nebenwirkungen. Aus diesem Grund sollten sich die Nutzer stets davon überzeugen, dass es sich bei dem entsprechenden Präparat um einwandfreie Qualität handelt.

Botox selber spritzen

Vom selbst Injizieren von Botox wird strikt abgeraten. Dies hat mehrere Gründe. Das Botox Gift sollte ausschließlich von erfahrenen Ärzten verabreicht werden, da es zu allergischen Reaktionen kommen kann. Im Notfall ist man bei einem Arzt gut versorgt. Darüber hinaus kann es bei einer Überdosierung des Nervengifts zu Lähmungen führen, die zum Beispiel das Sichtfeld einschränken. Wird es an den falschen Stellen injiziert, kommt es zu unerwünschter Gesichtsstarre. Von einer Selbstbehandlung von Botox kann demnach nur abgeraten werden.

10 wichtige Fragen zu Botox

Botox Fragen

Immer wieder tauchen irritierende Meldungen in der Presse über Botox auf. Bilder von starren Gesichtern, Berichte von Todesfällen und unerwünschte Nebenwirkungen. Mit den folgenden 10 wichtigen Fragen und Antworten zum Botox Gift können sich die Anwender mehr Sicherheit verschaffen.

1. Starres Gesicht, fehlende Mimiken – stimmt das?

Prinzipiell kann diese Frage mit einem „nein“ beantwortet werden. Die Gesichtsmimik hängt bei der Behandlung mit Botox von der Dosierung des Wirkstoffs ab. Mit einer entsprechend geringeren Dosis kommt es nicht zu einem starren Gesicht.

2. Welche Risiken sind zu erwarten?

Jede Injektion kann zu Blutergüssen führen. Die Botox Spritze mach diesbezüglich keine Ausnahme. Allergische Reaktionen können vorkommen, sind allerdings sehr selten.

Wird die Injektion nicht fachgerecht ausgeführt, können keine Korrekturen durchgeführt werden. Kommt es beispielsweise durch eine nicht fachgereicht ausgeführte Botox Spritze zu hängenden Augenlidern, bleibt häufig nur das Abwarten übrig, bis das Botox Gift seine Wirkung verliert.

3. Können sämtliche Falten mit Botox behandelt werden?

Viele Falten und Fältchen im Gesicht entstehen im Laufe der Jahre durch bestimmte Mimiken, die zum Beispiel durch ein Stirnrunzeln entstehen. Irgendwann bleiben an den Stellen, die am häufigsten bewegt werden, Falten zurück. Diese lassen sich mit Botox glätten, wenn Anti-Aging Cremes ihren Dienst versagen.

Botox Gift bleibt wirkungslos bei den Falten, die sich aufgrund vom Abbau elastischer Fasern gebildet haben.

4. Wann sollte Botox zur Anwendung kommen?

Die Erfahrungen mit Botox zeigen, dass sich immer mehr Menschen schon in jungen Jahren das Nervengift verabreichen lassen. Wird ein Gesichtsmuskel bereits in einem Alter von 20 Jahren lahmgelegt, hat er keine Chance, sich auszubilden. Aus diesem Grund ist es in der Theorie sinnvoll, bereits vor der ersten Faltenbildung mit Botox zu beginnen.

5. Wie wird mit Botox behandelt?

Bevor es zu einer Behandlung mit dem Botox Gift kommt, sollte eine ausführliche Beratung stattfinden. Hierbei wird ebenfalls über die Möglichkeiten und Risiken der Botox Behandlung aufgeklärt. Diese Beratung nimmt vielen Botox Anwendern darüber hinaus die Angst. Nach dem Beratungsgespräch sollte Erstanwendern von Botox zunächst eine Bedenkzeit vor der ersten Injektion eingeräumt werden.

Die Botox Behandlung dauert lediglich wenige Minuten und startet mit der Desinfektion der betreffenden Hautpartien. Danach wird das Nervengift an verschiedenen Punkten im Gesicht injiziert. Die sogenannte Zornesfalte benötigt zum Beispiel 4 Einstiche. Durchschnittlich werden etwa 30ml Botox gespritzt.

6. Ist mit Schmerzen zu rechnen?

Injektionen sind immer spürbar. Eine Botox Behandlung bereitet allerdings kaum Schmerzen. Aus diesem Grund wird die Einstichstelle nicht lokal betäubt. Die Botox Spritze ist mit einer Blutabnahme beim Arzt oder der lokalen Betäubung beim Zahnarzt vergleichbar.

7. Wann tritt ein Ergebnis ein und wie lange hält das Ergebnis?

Die Lähmung des entsprechenden Muskels tritt unmittelbar mit der Injektion ein. Allerdings kann es bis zu zwei Wochen dauern, bis die über dem Muskel liegende Haut geglättet wird. Die Botox Behandlung muss alle drei bis sechs Monate wiederholt werden. Da Hitze die Botox Wirkung verkürzt, sollten auf Sauna oder Sonnenbäder verzichtet werden.

8. Welche ärztlichen Qualifikationen sollten vorliegen?

Botox darf ausschließlich von Ärzten bezogen und injiziert werden. In Deutschland würden sich Arzthelferinnen, Krankenschwestern, Heilpraktiker oder Kosmetikerinnen strafbar machen. Ein Arzt benötigt allerdings keine spezielle Schulung für die Verabreichung von Botox.

Einige Botox-Hersteller liefern ihre Produkte nur mit der Auflage ab, eine Schulung zu absolvieren. Wer sich absichern möchte, sollte den behandelnden Arzt nach den Qualifikationen fragen.

9. Wie hoch sind die Botox Preise?

Die Kosten für eine Botox Behandlung können recht unterschiedlich ausfallen und variieren je nach Anwendungsgebiet sowie dem Anbieter. Durchschnittlich kann mit Kosten in Höhe von 200 bis 400 Euro gerechnet werden. Bei regelmäßigen Botox Injektionen steigen die zeitlichen Abstände zwischen den Injektionen, womit die Kosten sinken.

10. Macht Botox süchtig?

Eine physische Abhängigkeit ist bei einer Botox Behandlung nicht zu erwarten. Allerdings freuen sich die Anwender über das erzielte Ergebnis und wünschen sich selbstverständlich, dass das geglättete Gesicht auch in Zukunft beibehalten wird.

Botox Kosten kaufen

Die Botox Kosten sind von der Höhe der Dosierung abhängig. Ab einem Preis von 230 Euro können die Regionen Augenbrauen, Krähenfüße, Mundbereich, Stirnfalten und Zornesfalten mit geringer Dosierung behandelt werden. Ab 450 Euro ist mit bis zu 50 Einheiten eine Botox Behandlung auch für den unteren Gesichts- und Halsbereich möglich. Diese Preise beinhalten ebenfalls die Kosten für die Medikamente.

Botox Flatrate

Botox Flatrates suggerieren den Anwendern, beliebig häufige Botox Behandlungen zu einem festen Preis zu erhalten. Dies ist aus medizinischer Sicht allerdings weder sinnvoll noch vertretbar, weshalb sich Anwender auf derartige Angebote nicht einlassen sollten.

Fazit

Ob es zu einer Botox Behandlung kommt oder ob man sich dagegen entscheidet, kann jeder Mensch nur für sich selbst entscheiden. Bei ärztlichen Behandlungen sowie angepassten Dosierungen des Nervengiftes sind mit wenigen Nebenwirkungen zu rechnen, die meist nach kurzer Zeit von selbst verschwinden. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer bestehen, kann allerdings durch ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt auf ein Minimum reduziert werden.

 
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