Mental stark in jeder Situation: Wie Polizisten ihr Training auf Stresssituationen ausrichten

Arnsberg (ots) –

Polizeibeamte sind konfrontiert mit kritischen und manchmal lebensbedrohlichen Situationen, die eine schnelle Reaktionsfähigkeit und eine solide mentale Stärke erfordern. Um in solchen Stresssituationen optimal agieren zu können, sollten Polizeikräfte ihr Training speziell auf diese Herausforderungen optimieren.

„Die mentale Stärke eines Polizisten ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als seine körperlichen Fähigkeiten. In Stresssituationen müssen sie schließlich dazu in der Lage sein, klare Entscheidungen zu treffen“, sagt Niklas Voß. Er ist ehemaliger Soldat und Trainer für Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute und weiß, was es braucht, um diese Berufe zu meistern.

In diesem Artikel verrät er, wie Polizisten ihr Training auf Stresssituationen ausrichten und mental stärker werden.

1. Kampfsport als mentalen Anker nutzen:

Polizisten kommen immer wieder in die Situation, Menschen zu Boden bringen zu müssen. Wer hier mental stärker werden möchte, sollte in sein Training Kampfsport integrieren. Welche Kampfsportart ist dabei zweitrangig. Viel mehr geht es darum, dass Polizisten durch den Kampfsport selbstbewusster werden und einen besseren Glaubenssinn entwickeln. Denn Kampfsport geht weit über physische Techniken hinaus, er lehrt Disziplin, Selbstbewusstsein und Kontrolle. Zwar kommen Polizisten mit Kampfsport auch im Rahmen der Ausbildung in Berührung. Meist handelt es sich jedoch nur um kurze Einheiten, die nach der Ausbildung nicht weitergeführt werden. Deshalb gehen viele Polizisten privat zum Kampfsport, um in der Übung zu bleiben und die Fähigkeiten zu vertiefen. Auf diese Weise behalten sie auch die Techniken im Hinterkopf, zum Beispiel, wie sie eine Person zu Boden bringen oder wie ein Tritt blockiert werden kann. Das gibt eine große Sicherheit.

2. Körperliche Robustheit durch gezieltes Krafttraining:

Die körperliche Robustheit ist für Polizisten ein zentrales Element. Daher ist es unerlässlich, dass sie regelmäßig Krafttraining in ihren Trainingsplan integrieren. Durch den Aufbau von Muskelkraft fühlen sie sich nicht nur physisch stärker, sondern gewinnen auch an Selbstsicherheit und Präsenz. Diese körperliche Stärke überträgt sich direkt auf ihr Selbstbewusstsein und ihre Fähigkeit, in kritischen Situationen richtig zu agieren. Während Konditionstraining durch Aktivitäten wie Joggen essenziell ist, vervollständigt Krafttraining das körperliche Profil eines Polizisten und ermöglicht ihm, in vielfältigen Einsatzsituationen effektiv zu handeln.

3. Mentales Training zur Resilienzsteigerung:

Bei allen Bemühungen um mentale Stärke sollten sich Polizisten dennoch vor Augen halten: Mentale Stärke wird nicht über Nacht entwickelt. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess. Durch beständige Arbeit an sich selbst, dem Aufbau von Selbstvertrauen und der bewussten Auseinandersetzung mit Stressoren kann man dauerhaft resilienter werden. Resilienz, also die Fähigkeit, mit widrigen Umständen umzugehen und daraus gestärkt hervorzugehen, ist dabei entscheidend für alle Polizisten. Wer diese Eigenschaft besitzt, verliert in Gefahrensituationen nicht den Überblick, handelt nicht impulsiv, sondern kann situationsbedingt rational und besonnen reagieren, was gerade in kritischen Momenten von unschätzbarem Wert ist.

Über Niklas Voß:

Niklas Voß ist der Gründer und Geschäftsführer von PPF Germany. Mit seinem Coaching hat er sich der Aufgabe verschrieben, Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte auf Auswahlverfahren vorzubereiten und sie dabei zu unterstützen, ihre körperliche und mentale Fitness zu verbessern. Mehr Informationen dazu unter: https://ppfgermany.de/.

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