Energiewende als Gelddruckmaschine? Photovoltaikexperte erklärt, wie Firmen aktuell vom Solarboom profitieren

Hörup (ots) –

Die Regierung hat ein neues Heizgesetz verabschiedet und auch sonst dreht sich derzeit alles um grüne Energie. Experten erwarten, dass der Strompreis nie wieder so günstig sein wird wie heute. Denn: In den kommenden Monaten wird immer mehr in erneuerbare Energien investiert.

„Für Unternehmen ist das eine gute Nachricht, da sie mit vergleichsweise geringen Investitionen eine zusätzliche Einnahmequelle durch Photovoltaik erschließen können, unabhängig davon, ob es sich um eine Lagerhalle oder ein Bürogebäude handelt“, sagt Gordon Görrissen. „Damit machen sie sich von externen Energieversorgern unabhängig und können beispielsweise ihren Mitarbeitern kostenloses Aufladen von Elektrofahrzeugen anbieten.“

Es gibt viele gute Gründe, eine solche Solaranlage zu installieren, jedoch auch zahlreiche Fragezeichen, wie man dies am besten umsetzen kann und welche Schritte dabei zu beachten sind. Worauf Unternehmen dabei achten müssen, verrät er im folgenden Beitrag.

Bares Geld für Solarstrom dank Einspeisevergütung

Um den Umstieg auf Solartechnik zu fördern, garantiert der Staat jedem, der mit der eigenen Solaranlage produzierten Strom ins Netz einspeist, eine sogenannte Einspeisevergütung. Diese spült über 20 Jahre hinweg für jede eingespeiste Kilowattstunde einen festen Geldbetrag in die Taschen des Betreibers der Photovoltaikanlage. Dadurch besteht die Möglichkeit, einen Teil der Anschaffungs- und Betriebskosten durch den Verkauf von Solarstrom zu refinanzieren.

Darüber hinaus rentabilisiert sich eine Photovoltaik-Anlage ebenso durch den Eigenverbrauch. Dabei sind zwei Faktoren wichtig, damit die PV-Anlage ihr volles Potenzial ausschöpft:

1. Stromverbrauchsspitzen gezielt auf Sonnenstunden abstimmen

Eine äußerst lukrative Art, Solarstrom zu nutzen, besteht darin, die Arbeitsabläufe so anzupassen, dass der größte Stromverbrauch während der täglichen Sonnenstunden anfällt. Stehen beispielsweise Tätigkeiten an, die temporär den Stromverbrauch steigern werden, sollten deren Ausführung für Tageszeitpunkte eingeplant werden, an denen die Anlage möglichst viel Strom produziert. Auf diese Weise lässt sich die Rendite maximieren, da weniger Strom von externen Anbietern bezogen werden muss. Über eine Laufzeit von 20 Jahren lässt sich unter Berücksichtigung der Strategie eines optimalen Verhältnisses zwischen Eigenverbrauch und Stromeinspeisung auf diese Weise eine hohe Rendite erzielen.

2. Solarstrom selbst für sonnenstundenarme Tage speichern

Ferner bietet es sich an, schon bei der Installation der Solaranlage zusätzlich einen Solarstromspeicher installieren zu lassen. Dieser stellt sicher, dass nicht verbrauchter Solarstrom nicht verloren geht, sondern für sonnenstundenarme Tage und die Abend- und Nachtzeit gespeichert wird. Dadurch ist es mit einer ausreichend großen Speichereinheit möglich, den Eigenverbrauch der Immobilie bestenfalls zu verdoppeln – es muss also noch einmal erheblich weniger Netzstrom bezogen werden.

Dach vermieten – die Alternative zur eigenen PV-Anlage?

Doch auch für den Fall, dass sich Immobilienbesitzer nicht für eine Installation einer PV-Anlage begeistern können, gibt es Möglichkeiten, die Bewegung der Energiewende monetär für sich zu nutzen. So ist es möglich, auf sogenannten Dachbörsen freistehende Dächer als Standorte für Solaranlagen von PV-Investoren anzubieten. Indem der Eigentümer einer Immobilie sein Dach an einen Dritten vermietet, ergibt sich für ihn eine lukrative passive Einkommensquelle. Da Installation und Instandhaltung der Anlage Aufgabe des Betreibers sind, sind die Einstiegshürden zudem wesentlich geringer als bei einer eigenen Anlage.

Solarstrom bietet Chancen für alle – ob mit oder ohne eigene Anlage

Unabhängig davon, ob selbst eine PV-Anlage betrieben oder das Dach vermietet wird, haben Unternehmen somit eine Vielzahl an Optionen, um durch Solartechnik Rendite zu generieren. Dabei gilt jedoch, dass nur auf geeigneten Dächern überhaupt Strom produziert werden kann, während je nach Ausrichtung des Dachs der Ertrag variiert. Deshalb ist in jedem Falle anzuraten, vor der Vermietung oder der Installation einer eigenen Anlage den Rat eines Experten einzuholen.

Über Gordon Görrissen:

Gordon Görrissen ist Gründer und Geschäftsführer der Görrissen Projekt GmbH, die effiziente Photovoltaikanlagen und Stromspeicher für Privat- und Industriekunden anbietet. Die Görrissen Projekt GmbH hebt sich durch individuelle Beratung, exklusive Serviceleistungen und eine persönliche Betreuung jedes Projekts von anderen Anbietern ab. Das Unternehmen bietet außerdem eine Leistungsgarantie von 15 bis 30 Jahren. Mehr Informationen dazu unter: https://goerrissen-projekt.de/

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Görrissen Projekt GmbH
Vertreten durch: Gordon Görrissen

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