Buchenwald am Marienberg durch Klimawandel stark geschädigt / lavera unterstützt privaten Waldbesitzer beim Waldumbau und pflanzt 11.000 Laubbäume

Hannover (ots) –

Das Waldgebiet am Fuße der Marienburg ist traditionell ein Buchenwald. Durch den Klimawandel und die Trockensommer in den Jahren 2018 und 2019 hat sich der Wasserhaushalt in dem Waldgebiet dramatisch verschlechtert. Die Zirkulation zwischen dem Oberwasser und dem Grundwasser ist an vielen Stellen unterbrochen, was bedeutet, der Boden ist extrem wasserarm – gerade in Hanglage. Als Folge können sich die bis zu 150 Jahre alten Buchen nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgen uns sterben ab. Die breiten Kronen, die einst ein stolzes, zusammenhängendes Kronendach bildeten, verkümmern und erinnern in ihrer Form eher an Reisigbesen. Sehr viele Bäume an einem Südhang mussten bereits gefällt werden.

Bereits im Jahr 2021 wollte Naturkosmetikhersteller Laverana diese Waldflächen wieder aufforsten, doch die klimatischen Bedingungen waren bisher nicht optimal. Das zuständige Forstamt und Jörg Nedden, diplomierter Forstwissenschaftler aus Niedersachsen, gaben in diesem Winter grünes Licht: „Die Bedingungen im Winter 2021/2022 waren nicht optimal, so dass wir die Pflanzung verschieben mussten und erst jetzt die Aufforstung abschließen können. Im Nachhinein sind wir sehr froh darüber, denn die Bäume hätten den Sommer im letzten Jahr nicht überlebt. Die Wetterbedingungen im Norden sowie in Bayern sind für die Wälder weniger dramatisch als in den mittleren Regionen Deutschlands. Hier in Mitteldeutschland kommen die Extreme des Wetters mehr zum Tragen. Es herrscht kein geregelter Niederschlag“, so Jörg Nedden. „Während ein Bereich unter extremer Trockenheit leidet, können Pflanzen 10km weiter ertrinken.“

Waldumbau mit klimaresistenteren Laubbäumen

Firmengründer Thomas Haase von lavera beobachtet als Naturliebhaber diese Veränderungen schon lange mit Sorge. Er unterstützt daher mit dem von ihm initiierten lavera Waldprojekt (https://www.lavera.de/wald) unter anderem private Waldbesitzer bei der Aufforstung und dem notwendigen Waldumbau: „Auf den zwei Pflanzflächen am Marienberg haben wir 11.000 Rot- und Traubeneichen zur Verfügung gestellt, zusammen mit Spitzahorn, Esskastanien und einigen Wildobstbäumen.“ Diese Mischung mit Bäumen wie der Esskastanie, die sonst eher ab Höhe Heidelberg zu finden ist, trägt laut Experten wie Herrn Nedden dazu bei, die Innenstruktur des Waldes zu stärken. Wichtig für moderne Forstwirtschaft ist es, auf den Klimawandel zu reagieren und natürliche Waldverjüngungen sowie lokale Bedingungen zu berücksichtigen.

Thomas Haase:“ Als Naturkosmetikhersteller sehen wir immer wieder, wie wichtig es ist, mit der Natur zu arbeiten bzw. von ihr zu lernen. Insofern freuen wir uns sehr, dass wir mit dazu beitragen können, die Natur zu bewahren.“

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