Arzneimittel: Achtung, Wechselwirkungen und andere Risiken bis hin zum Nierenversagen

Baierbrunn (ots) –

Anmoderation: Wie gut, dass uns mit Medikamenten geholfen werden kann. Muss man aber mehrere Präparate einnehmen, kann es sein, dass sie sich gegenseitig beeinflussen und nicht vertragen. Über mögliche Konsequenzen berichtet Marco Chwalek:

Sprecher: Da viele Kranke mehr als fünf verschiedene Medikamente täglich einnehmen müssen, bei den über 65-Jährigen sind es zum Beispiel 43 Prozent, sollten Betroffene genau über ihre Pillen Bescheid wissen. Aglaja Adam vom Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ weiß um die Risiken:

O-Ton Aglaja Adam: 22 sec.

„Ganz wichtig ist, dass man sich darüber bewusst ist, dass die Gefahr für Wechsel- und Nebenwirkungen steigt, je mehr Präparate man einnehmen muss. Und dazu kommt: die Organe, die die Medikamente am häufigsten abbauen, nämlich die Leber und die Nieren, arbeiten mit zunehmendem Lebensalter schlechter. Deshalb werden die Medikamente dann schlechter und langsamer abgebaut.“

Sprecher: Wie kann ich mir das konkret vorstellen?

O-Ton Aglaja Adam: 26 sec.

„Herz- und Kreislaufkranke müssen zum Beispiel oft nierenbelastende Blutdrucksenker und Entwässerungstabletten nehmen. Und wenn da dann noch zusätzlich ein entzündungshemmendes Schmerzmittel wie zum Beispiel Ibuprofen genommen wird, können die Nieren versagen. Um solche Risiken zu minimieren, sollten die Menschen, die auf mehrere Medikamente angewiesen sind, deshalb einen sogenannten Medikationsplan bei ihrem Hausarzt oder der Ärztin erstellen lassen.“

Sprecher:Und was beinhaltet so ein Medikationsplan?

O-Ton Aglaja Adam: 2o sec.

„Darin sind alle angewendeten Arzneimittel mit Dosierungs- und Einnahmehinweisen ganz übersichtlich dokumentiert. Und wer den Medikationsplan bei einer sogenannten Medikationsberatung überprüfen lassen will, sollte dann wirklich alles mitbringen, was derzeit eingenommen wird – auch Nahrungsergänzungsmittel zum Beispiel.“

Abmoderation: Bei diesem Check in der Arztpraxis oder Apotheke wird dann analysiert, ob ungünstige Kombinationen darunter sind und bei Bedarf werden die Medikamente angepasst, berichtet der „Senioren Ratgeber.“

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Katharina Neff-Neudert
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Quelle: ots