30 Jahre DRF Luftrettung in Suhl / Christoph 60 veranstaltet Tag der offenen Tür

Filderstadt (ots) –

Am 1. Januar 1994 übernahm die gemeinnützige DRF Luftrettung die Station Christoph 60 am SRH Zentralklinikum Suhl. Seitdem rückten die Besatzungen zu über 29.600 Einsätzen aus. Anlässlich des Jubiläums öffnete die Station ihre Türen für interessierte Besucher und Besucherinnen. Der Oberbürgermeister gratulierte höchstpersönlich.

Am heutigen Sonntag feierte die DRF Luftrettung drei Jahrzehnte rot-weißer Luftrettung im thüringischen Suhl – gemeinsam mit ihrem Partner, dem SRH Zentralklinikum Suhl. Bei der Eröffnungsveranstaltung am späten Vormittag begrüßte Ernst Peleikis, Leiter Partnermanagement der DRF Luftrettung, rund 60 geladene Gäste an der Luftrettungsstation – darunter André Knapp, Vorsitzender des Rettungsdienstzweckverbands Südthüringen und Oberbürgermeister der Stadt Suhl, und Dr. Carsten Wurst, Ärztlicher Direktor des SRH Zentralklinikums Suhl.

„Fast 30.000 Einsätze in 30 Jahren zeigen, wie wichtig Christoph 60 für die Region ist“, erklärte Peleikis. Gleichzeitig betonte er, dass Luftrettung Teamarbeit sei. Er dankte deshalb allen aktuellen und ehemaligen Stationsmitarbeitern für ihren engagierten Einsatz, mit dem sie den Menschen der Region seit dreißig Jahren in sämtlichen Notlagen helfen. Wertschätzende Worte richtete er auch an alle Partner und Partnerinnen vor Ort und dankte Ihnen für das jahrelange Vertrauen sowie die gute Zusammenarbeit. Auch blickte Peleikis auf historische Meilensteine der Station zurück – darunter der Musterwechsel im vergangenen April im Zuge der deutschlandweiten Flottenmodernisierung.

Suhls Oberbürgermeister André Knapp freute sich über die Einladung und dankte in seinem Grußwort den Luftrettern für Ihren Einsatz, auf den sich die Region seit Jahrzehnten verlassen könne. Er unterstrich zudem die wichtige Rolle von Christoph 60 für der notfallmedizinischen Versorgung der Region. Dr. Carsten Wurst, Ärztlicher Direktor des SRH Zentralklinikums Suhl, nutzte die Gelegenheit, die gute kollegiale Zusammenarbeit zwischen Hubschrauber-Crews und Klinikpersonal in den vergangenen drei Jahrzehnten zu würdigen.

Groß und Klein blicken hinter die Kulissen

Um 13 Uhr öffnete die Station ihre Türen für die Öffentlichkeit und konnte dem interessierten Publikum aller Altersgruppen einen Einblick in die Welt der Luftrettung geben. Dafür stand ein voll ausgestatteter Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung zur Besichtigung bereit – die Crew von Christoph 60 beantwortete die Fragen der Gäste. Das Zentralklinikum Suhl bot unter anderem Führungen an, informierte über ihre Leistungen in der Neugeborenenversorgung oder lud zur Wiederbelebungschallenge ein. Zahlreiche weitere Hilfsorganisation – darunter Feuerwehr, Polizei, Rettungsambulanz Gotha, Verkehrswacht, Technisches Hilfswerk, der ASB Katastrophenschutz Suhl, die DRK Bergwacht Suhl und die DRK Wasserwacht Suhl – stellten sich und ihre Arbeit vor. Für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahrenwurden Kurse für das richtige Verhalten im Notfall angeboten und eine Teddyklinik.

Die Station Suhl

Am 1. Mai 1993 nahm Christoph 60 seinen Dienst auf, am 1. Januar 1994 übernahm die DRF Luftrettung den Flugbetrieb. Der Hubschrauber ist täglich von Sonnenaufgang (frühestens 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht er in maximal 15 Flugminuten. Die Besatzung setzt sich aus Piloten und Notfallsanitätern der DRF Luftrettung sowie Notärzten des SRH Zentralklinikums zusammen. 2023 wurde der Hubschrauber insgesamt 786-mal alarmiert. Seit dem 1. April 2024 ist ein hochmoderner Rettungshubschrauber des Typs H135 im Einsatz. Die Stationsseite finden Sie hier: https://www.drf-luftrettung.de/luftrettung/luftrettungsstationen/suhl

Informationen unter www.drf-luftrettung.de

Über die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Von 32 Stationen an 30 Standorten in Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der gemeinnützigen Organisation zu ihren Einsätzen. Hierzu gehören Einsätze in der Notfallrettung, Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken und Rückholungen von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland. An zwölf dieser Stationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an einer weiteren Station ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten Randzeiten (06:00 bis 22:00 Uhr) einsatzbereit. An vier Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 36.413 Einsätze im Jahr 2023. Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V. bereits an seiner Seite. Mehr Informationen unter www.drf-luftrettung.de

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Quelle: ots